Ein Riesenunterschied: echtes von unechtem Vollkornbrot unterscheiden

Was macht das echte Vollkornbrot so wertvoll ?

Es ist gar nicht so leicht, von der Fülle an Nähr- und Vitalstoffen der Getreidekörner zu profitieren. Welche sind denn im alltäglichen Brot die wertvollen Getreideinhaltsstoffe?

Die Randschicht der Getreidekörner, die sogenannte Kleie, besteht ungefähr zur Hälfte aus Ballaststoffen – unverzichtbare Stoffe für die Verdauung und Darmgesundheit. Sie enthält außerdem reichlich Eiweiß sowie Mineralstoffe und viele B-Vitamine.

Der Teil der Radschicht, der unmittelbar den Mehlkörper der Getreidekörner „abschließt“, ist vollgepackt mit Mineralstoffen, Enzymen, Vitaminen, Fett und Eiweiß. Gerade dieser Teil wird in den üblichen Bäckereien zusammen mit den Keimlingen von den Getreidekörnern getrennt und an Tiere verfüttert. Der Grund: durch die darin enthaltenen hochwertigen ungesättigten Fette sind die Kornrandschichten und insbesondere die Keimlinge leicht verderblich und müssten somit stets frisch verarbeitet und verzehrt werden. Dies schränkt die Wirtschaftlichkeit der Getreideprodukte ein.

Die bewusste Verarmung des Brotes ist leider auch bei der Herstellung von „Vollkornbrot“ Alltag, denn paradoxerweise muss ein Vollkornbrot laut Gesetz nicht unbedingt die vollen Körner enthalten.

Sich echtes Vollkornbrot gönnen

Ganz anders sieht es natürlich bei Bio-Vollkornbroten und -Getreideprodukten aus. Alle Bäckereien, die nach den Richtlinien der deutschen Bio-Anbauverbände arbeiten, wie z.B. Bioland, Naturland und Demeter, verwenden 100% volle Körner und gewährleisten eine besonders schonende Verarbeitung: handwerklich, in wenigen Verarbeitungsschritten und mit niedrigerer Temperatureinwirkung.

Die Vitamin- und Mineralstoffverluste beim Weißmehl:

Vitamin A und E:100%
Ballaststoffe:100%
Vitamin B1 und B3:86%
Vitamin B2:69%
Eisen:84%
Magnesium:52%

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